Almería, Provinzhauptstadt der gleichnamigen Region in Andalusien, ist eine lebendige, typisch spanische Stadt, die einiges zu bieten hat. Seine Glanzzeit erlebte „Al-Mariyat“ zur Zeit der Mauren, an die noch die mächtige Festung Alcazaba auf einem Felsen über der Stadt erinnert.
Aufgrund zahlreicher Erdbeben im 15. Jahrhundert ist die Stadt an historischen Bauwerken eher arm – dies wird durch eine reiche Kneipenkultur jedoch mehr als aufgewogen. Nicht zuletzt ist das trockene Wüstenklima für eine in Europa einmalige Landschaft verantwortlich, in der lange Zeit sogar Western gedreht wurden.
Bereits in der Vorgeschichte siedelten die ersten Menschen in der Bucht von Almería. Später interessierten sich Phönizier, Griechen und Karthager für den günstigen Standort am Mittelmeer. Die Römer ernannten Almería zum Portus Magnus und koordinierten von hier aus all ihre mittelmeerischen Handelsverbindungen. Aber nicht nur die Lage war begehrenswert. Wie sich herausstellte, hatte auch das Umland einiges zu bieten: ertragreiche Gold-, Silber- und Kupfervorkommen.
Herkunft des Namens
Abd ar-Rahman III gab der Siedlung den poetischen Namen Al-Mariyat - „Spiegel des Meeres“
Mit der Zeit verlor Almería jedoch an Bedeutung und war zu Zeiten der Westgoten völlig bedeutungslos. Bis kurze Zeit später die Mauren erschienen und Almería zu einer der mächtigsten Städte Spaniens machten: Im Jahr 955 erkannte Abd ar-Rahman III die günstige Lage der Hafenstadt. Er erneuerte die Hafenanlage und errichtete die Festung Alcazaba.
Im 11. Jhd. erlangte Almería noch vor Sevilla eine Ausnahmestellung als Teilkönigreich. Zu seinem Machtbereich gehörte das gesamte Gebiet Murcía, Córdoba, Jaén sowie Landstriche um Granada. Nun war Almería für kurze Zeit die reichste Handelsstadt Spaniens. Doch bereits im selben Jahrhundert erfolgte die Eroberung durch die Almoraviden und erst 1489 wurde Almería endgültig von den „Katholischen Königen“ erobert.
In Almería herrscht ein heißes subtropisches Wüstenklima: die Sommer sind heiß und trocken, die Winter relativ mild. Die Frühlings- und Herbstmonate gelten als die beste Reisezeit, denn dann trifft die Vorstellung vom mediterranen, ewig warmen Wetter sicher zu.
Das Klima in Almería ist ganzjährig gut und sonnig und weitläufige einsame Strände sind von der Hafenstadt aus schnell zu erreichen.
Almería ist mit über 3.000 Sonnenstunden selbst in Spanien nicht zu toppen. An 320 Tagen im Jahr lacht hier die Sonne. Auch im Winter fällt die Tagestemperatur selten unter 18 Grad Celsius.
Es weht jedoch oft ein starker Wind, der Levante. Ein heißer, trockener Wind aus den Tiefen der Sahara.
Die Sommermonate Juli und August zählen zu den heißesten und es kann hier auch mal deutlich über 30 Grad warm werden.
Touristeninformationen befinden sich an der Junta de Andalucia und direkt an der Rambla de Belén. Sie sind in der Regel an Wochentagen und Samstagen geöffnet.
Der Flughafen Aeropuerto Alquian befindet sich etwa 8 Kilometer außerhalb der Stadt. Weitere Flughäfen gibt es in Granada und Málaga.
Außer den städtischen Buslinien verkehren in Almería Fernbusse, die den Multifunktionsbahnhof anfahren.
Anreise per Flugzeug
Almeria hat einen Flughafen. Die Stadt kann aber auch über die Flughäfen von Granada und insbesondere auch Malaga gut erreicht werden.
Hotels gibt es in Almería in jeder Preislage vom Luxushotel bis zur Pension. Bei dem großen Angebot lassen sich Zimmer außerhalb der Hochsaison auch kurzfristig gut buchen.
Almería bietet eine Vielzahl an Restaurants und traditionellen Tavernen, in denen dem Gast zum Wein oder Bier ein kostenloses Tapa serviert wird.
Die Einreise erfolgt mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Gezahlt wird in Spanien mit dem Euro und alle gängigen Kreditkarten werden in größeren Restaurants, Geschäften und Hotels akzeptiert.
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Almería ist die nördlichste Küstenprovinz von Andalusien und liegt im Südosten der Iberischen Halbinsel am Mittelmeer. Die gleichnamige Stadt liegt in einem Tal etwa in der Mitte einer weiten Bucht, dem Golfe de Almería. Sie ist an allen Seiten von Gebirgen umgeben: der Sierra de Gádor, Sierra de Alhamilla und der Sierra Nevada mit Bergen von über 3.000 Höhenmetern.